Wenn Katzen abwandern

Manchmal kommt es vor, dass Freilaufkatzen immer seltener nach Hause kommen und schliesslich ganz ausbleiben. Wer an seiner Katze hängt, muss dieser Entwicklung nicht untätig zusehen. Zumindest kann man versuchen, den Ursachen nachzugehen und die Situation zu verändern, sodass man seine Katze nicht verliert.

Text: Claudia Kasper, dipl. Tierpsychologin ATN

Wenn Katzen dabei sind, sich ein neues Zuhause zu suchen, das ihnen offenbar besser entspricht, geschieht dies nicht von einem Tag auf den anderen, sondern zeichnet sich über Wochen und Monate ab. Als Erstes stellt sich also die Frage, wann die Bindung ans Heim und an den Menschen sich verschlechterte. Hat sich z. B. etwas im Zuhause verändert, womit sich die Katze schwertut? Die sensiblen Tiere reagieren oft empfindlich auf neue Lebenssituationen und versuchen naturgemäss, sich Dingen zu entziehen, die ihnen nicht passen. Dazu gehören: ein neuer Partner des Menschen, der Katzen nicht mag oder durch den sich das Tier zurückgesetzt fühlt; ein Baby, das durch sein Schreien und die geforderte Aufmerksamkeit die lärmempfindliche Katze vergrault und ihre Eifersucht weckt; ein plötzlich zum Haushalt gehörender Hund (wenn die Katze als Jungtier in der Prägephase nicht auf Hunde sozialisiert wurde und deshalb Angst vor ihm hat) oder eine neu dazukommende Katze, mit der sie sich nicht versteht. Das sind sehr oft klare Auslöser, die das Abwandern für eine Katze zum Thema machen.

Das eigene Zuhause ist nicht reizvoll genug

Schwieriger wird es, wenn das eigene Daheim dem Tier nicht (mehr) gefällt, weil die Bindung zum Menschen nicht stark genug ist. Oft handelt es sich dabei um Katzen, die in der Prägephase zu wenig Kontakt mit Menschen hatten oder mit ihnen früh schlechte Erfahrungen machten. Solche Tiere sind deshalb häufig auch nach Jahren nicht anhänglich, lassen sich ungern streicheln, suchen kaum Kontakt und kommen vor allem wegen des Futters nach Hause. Manchmal investiert aber auch der Mensch selbst nicht genug in die Beziehung zu seiner Freilaufkatze, weil er der Meinung ist, dass sie sich ja selbst beschäftigen könne. Wenn jemand Vollzeit arbeitet oder sich selten mit der Katze abgibt, gibt es aus Katzensicht keinen triftigen Grund, an diesem Zuhause zu hängen. Deshalb ist es ein Fehler zu denken, dass man sich einer Freilaufkatze nicht widmen müsse. Auch mit ihr sollte man regelmässig spielen und ihr Abwechslung bieten. Bedingung ist auch, dass eine Katzentür den ständigen Zugang zum Heim gewährleistet. Wenn eine Katze sich draussen bedroht fühlt, flüchtet sie stets auf schnellstem Weg nach Hause. Steht sie dann vor verschlossener Tür, ist dieses Zuhause kein sicherer Hafen mehr für sie. Ausserdem sollten Vollzeitberufstätige ihrem Büsi nachts auch den Zugang zum Schlafzimmer gestatten. Sonst hat die Katze zu wenig Gelegenheit, den Kontakt mit einem zu pflegen.

Auch Freilaufkatzen sollte man also ein attraktives Zuhause bieten. Das bedeutet, eine aus Katzensicht reizvolle Umgebung zu schaffen. Eine sterile Wohnungseinrichtung ist für alle Katzen total langweilig. Interessant ist für sie, wenn Schlupfwinkel und gute, oben geschlossene Verstecke mit seitlichem Eingang zur Verfügung stehen, wenn möglichst viel Unordnung herrscht, wenn sie gute Ausguckplätze haben, wenn man ihnen auch daheim immer wieder neue Gerüche zum Erkunden anbietet (z. B. eine Schachtel mit frischem Heu, einen Schrank, den sie gelegentlich inspizieren dürfen, einen Einkaufskorb, der nicht gleich weggeräumt wird etc.) und eben: Wenn man sich mit ihnen beschäftigt, immer wieder mal ein neues Spielzeug mitbringt, das gemeinsames Spielen ermöglicht und das man nicht herumliegen lässt, damit es interessant bleibt.

Andere Katzen machen das Revier streitig

Weil die Katzendichte in Wohnquartieren hoch sein kann, kommt es auch immer wieder zu Problemen mit Artgenossen. Damit musste ich mich selber intensiv auseinandersetzen, als Nachbarn sich zwei junge Kater anschafften, die meiner älteren Dame das Leben zur Hölle machten. Sie nisteten sich – anfänglich von mir unbemerkt – in meinem Garten ein, jagten meine Katze und liessen sie schliesslich nicht mehr zur Katzentür hinein. Auch ihre Beute konnte sie nicht mehr nach Hause bringen – ein schlechtes Zeichen. Ihr Heim war eindeutig kein sicherer Ort mehr für sie. Die Folge war, dass sich meine Katze daheim kaum mehr blicken liess und erst in den frühen Morgenstunden vom Freilauf zurückkehrte. Offensichtlich war sie dabei, sich eine neue Bleibe zu suchen. Ich hatte die Katze als Notfall vor neun Jahren übernommen. Sie war nicht mit anderen Jungtieren aufgewachsen und deshalb schlecht auf andere Katzen sozialisiert. Ausserdem war sie misshandelt worden und hatte eine entsprechend schlechte Bindung zum Menschen. Als extremer Freigeist liebte sie es, draussen herumzustreifen und zu jagen. Futter war für sie stets der Hauptgrund, nach Hause zu kommen. Nun konnte sie das nicht mehr ungehindert, und sie hatte in der Nachbarschaft eindeutig jemanden gefunden, der sie ins Haus liess und fütterte, da sie ihr Futter bei mir stehenliess.

Was war zu tun? Als Erstes ging es darum, das eigene Territorium sicherer zu machen. Eine neue Katzentür wurde eingebaut, die nur meiner Katze den Zugang ins Haus gestattete. Bevor ich sie morgens hinausliess, machte ich jeweils einen kleinen Patrouillengang im Garten, um sicherzustellen, dass keiner ihrer Feinde in der Nähe war. Alle fremden Katzen wurden konsequent mit Wasser oder Lärm aus dem eigenen Territorium verscheucht. Zur Unterstützung des Gemüts bekam meine Katze Bachblüten. An ihrem Halsband befestigte ich ausserdem einen Zettel mit der Bitte, meine Katze nicht ins Haus zu lassen oder zu füttern. Als Nächstes wäre auf dem Programm gestanden, die Nachbarn aufzusuchen, die sie fütterten, ihnen das Problem ruhig und sachlich zu schildern und um ihre Kooperation zu bitten. (Da meine Katze mit einem Peilsenderhalsband ausgerüstet ist, war es einfach herauszufinden, bei wem sie Unterschlupf gefunden hatte. Ansonsten kann man auch Flyer in den Briefkästen des Quartiers verteilen.)

Dazu kam es allerdings nicht mehr, denn unverhofft wurde ich plötzlich zur Hundebesitzerin. Da ich wusste, dass meine Katze mit einem Hund aufgewachsen war, wagte ich diesen Schritt – einen Artgenossen würde ich ihr hingegen bei ihrer Veranlagung nicht zumuten. Meine Katze bekam Hausarrest, bis sie sich mit dem neuen Wohngenossen angefreundet hatte sowie einen sicheren Bereich im Haus, zu dem der Hund keinen Zutritt hatte. Die Katzentür wurde mit einem Kratzbaum blockiert, damit die Lage unmissverständlich klar war. Ausserdem spielte ich intensiv mit ihr, um die Bindung zu stärken. Nach zwei Monaten durfte sie wieder hinaus, und seitdem ist das Problem gelöst, da der Hund das Revier für sie sichert. Sie kommt nun ganz normal nach Hause und ist auch mir gegenüber wieder zugänglicher.

Wenn sich allerdings die Beziehung zum Menschen sowie zum eigenen Heim nicht durch den Hausarrest wieder einrenkt und sich die fütternden Nachbarn nicht einsichtig zeigen, gibt es kaum noch Möglichkeiten, die Katze am Abwandern zu hindern. Vielleicht ergibt es dann zugunsten des Tieres Sinn, die Übernahme der Katze – mit allen Pflichten – mit den Nachbarn zu diskutieren, welche sie angefüttert haben. Auch eine Umplatzierung im Freundeskreis wäre dann zu erwägen. Als letzte Massnahme müsste man ansonsten den eigenen Garten katzensicher einzäunen, was den gewohnten, langjährigen Freilauf jedoch sehr stark beschneiden würde und auch nicht ganz billig ist.

Grundsätzliche Massnahmen

Wann immer es sich abzeichnet, dass eine Katze dabei ist, sich ein anderes Zuhause zu suchen, gibt es Möglichkeiten, dies zu verhindern. Persönliches Engagement, Verständnis und Geduld sind dafür die wesentlichsten Voraussetzungen. Als wichtigste Massnahme entzieht man der Katze konsequent den Freilauf. Das mag hart klingen und Skrupel hervorrufen, aber selbst wenn die Katze mit Depression, lautstarkem Protest oder sogar Unsauberkeit darauf reagiert, empfiehlt sich dieser Schritt unbedingt. Denn nur so kann sich das Tier weder einer unbequemen neuen Situation noch dem eigenen Einfluss entziehen. (Meine Katze wollte der Vorbesitzer übrigens wegen Unsauberkeit einschläfern, weshalb ich sie übernahm. Sie hatte in all den Jahren schon dreimal Hausarrest für mehrere Monate und quittierte dies nur ein einziges Mal damit, dass sie mir aus Protest Kot auf dem Bett hinterliess.)

Ein Hausarrest fordert liebevolle Konsequenz und Verständnis vonseiten des Halters. Mit einer individuellen Bachblütenmischung unterstützt man die einschneidende Veränderung für die Katze. Falls die Wohnung nicht besonders katzengerecht eingerichtet ist, sollte man dies nun ändern. Damit ist nicht gemeint, dass man einfach ein paar nette Ruheplätze einrichtet. Wichtig sind vor allem wechselnde Erkundungsmöglichkeiten für das «Nasentier Katze», Beschäftigungsmöglichkeiten wie Fummelbretter, zusammengeknülltes Seidenpapier, Flickenteppiche, wechselnde Kartonschachteln, spannende Ausguckplätze, etc. Ausserdem sollte man sich wirklich täglich Zeit für das Spielen mit der Katze nehmen und sich nicht entmutigen lassen, wenn sie nicht gleich darauf eingeht. Erst wenn die Beziehung zum Menschen wieder gestärkt ist und die Katze sich mit der neuen Situation angefreundet hat, die allenfalls der Auslöser für ihr Abtrünnigwerden war, sollte sie wieder in den Freilauf entlassen werden. Dann stehen die Chancen sehr gut, dass das eigene Zuhause wieder seinen Stellenwert einnehmen kann.

Fazit

  • Ungeliebte Veränderungen im eigenen Heim sind die häufigsten Ursachen dafür, dass Katzen sich eine neue Bleibe suchen.
  • Ein aus Katzensicht reizvoll eingerichtetes Zuhause und eine gute Beziehung zum Menschen machen ein Abwandern unwahrscheinlich.
  • Auch Revierprobleme mit Nachbarskatzen können dazu führen, dass das Zuhause nicht mehr sicher ist und der Katze nichts anderes übrigbleibt als abzuwandern.
  • Wenn man sein Tier nicht verlieren möchte, sind persönliches Engagement und Wille zur Veränderung gefragt.
  • Vorübergehend konsequenter Hausarrest und das Eingehen auf die Bedürfnisse der Katze sind die wichtigsten Massnahmen, damit das eigene Heim wieder als solches wahrgenommen wird.

Hier können Sie den Artikel aus dem Magazin als PDF ansehen

geschrieben von:
Claudia Kasper

Claudia Kasper

Claudia Kasper studierte Deutsch und Englisch an der Uni Zürich, war einige Jahre als Lehrerin tätig und absolvierte währenddem die Ausbildung zur dipl. Tierhomöopathin und Tierpsychologin ATN. Von 1997 bis 2008 war sie Chefredaktorin des Katzen Magazins. Seither bietet sie tierpsychologische Unterstützung bei Katzenproblemen an, schreibt Artikel für Tierzeitschriften und berät Tierheime. Daneben arbeitet sie Teilzeit in einer Gemeindebibliothek. In der Freizeit geht sie gern mit der Kamera über Land und pirscht sich an Katzen, Hunde, Pferde, Schweine oder Kühe heran.

35 Kommentare zu “Wenn Katzen abwandern

  1. Fritz Steiner

    Ich habe mit Interesse den Artikel über abwanderungswillige Katzen gelesen. Ich habe zwei Katzen (Kater), beide aus einem Tierheim durch eine Tierschutzorganisation vermitteln. Der zweite Kater ca. 10 jährig, kam vor rund einem halben Jahr zu mir. Er war auf Anhieb sehr zutraulich und anhänglich und machte während der ersten 3 Angewöhnungswochen im Haus sein Geschäft vom ersten Tag an wie gelernt in eines von drei aufgestellten Katzenkistchen. Als er dann aber sah wie meine andere Katze uneingeschränkt ein- und ausgehen konnte, war er plötzlich nicht mehr zu halten. Erst versuchte er mit Gewalt die Katzentüre einzudrücken, selbst davorgestellte Blumenkisten schob er locker beiseite. Als das nicht weiterhalf, begann er aus Frust mit Scharren das Katzenstreu bewusst in der ganzen Wohnung zu verteilen. Darauf hin habe ich ihm unverzüglich freien Ausgang gewährt. Das ging eine Woche lang gut, dann ist er von einem Tag auf den anderen nicht mehr nach Hause gekommen. Erst eine grossangelegte Suchaktion in der näheren Umgebung mit verteilten Flyers an die Haushaltungen brachte nach 10 Tagen Erfolg und ich konnte ihn ohne Weiteres auf einer Spielwiese eines Mehrfamilienhauses wieder einfangen und nach Hause bringen. In den folgenden Wochen und Monate war er stets in der Nähe und kam auch regelmässig mehrmals am Tag zu Fressen ins Haus. Auch während ich im Garten arbeitete, war er viel in der Nähe und schien sich sichtlich wohl zu fühlen. Wo er geschlafen hat habe ich nie feststellen können, da er nachts immer draussen schlief und auch mal ein, zwei Tage auf Streifzug war. Ende November, nach dem ersten Schneefall, ist er erstmals für längere Zeit, d.h. ca. eine Woche weg geblieben. Die Rückkehr-Intervalle wurden nun immer länger. Ich habe ihm daraufhin vorübergehenden Hausarrest verordnet, was er aber gar nicht goutierte. Sein kräftiges Stimmorgan liess mich fortan nicht mehr zu Schlafe kommen und nachdem er die halbe Wohnstube verwüstet hat, habe ich ihn nach ein paar Tagen wieder raus gelassen. Darauf hin hat er seine Sachen gepackt und ging für rund zwei Monate auf die Walz, als er sich vor ein paar Tagen wieder einmal blicken liess. Ob es mit anderen Nachbarskatzen Revierstreit gab konnte ich nicht feststellen. Sicher ist, dass es nichts mit meinem anderen Kater zu tun hat, sie haben sich sehr gut verstanden und in den ersten Monaten auch oft miteinander gefressen und tagsüber oft nebeneinander geschlafen. Ich muss mir nun aber ernsthaft überlegen, ihn anderweitig platzieren zu lassen evtl. auf einen Bauernhof, wo er sein Streunerleben austoben kann. In diesem Artikel wurde sehr gut beschrieben wie sensibel Katzen auf die kleinsten Veränderungen reagieren können. Es ist jedoch auch immer ein persönliches Abwägen welche Massnahmen man ergreifen will bzw. kann um das Umfeld einer Katze artgerecht anzupassen.

    Antworten
  2. Ingeborg Berndt-Witzke

    Ja, das ist wirklich ein Phänomen. Ich habe zwei Katzenweibchen. Beide sind kastriert und mittlerweile 5 Jahre alt. Ich habe diese beiden mit der Flasche großgezogen, weil ich sie mit zweieinhalb Wochen gefunden habe. Beide Katzen sind mit Hunden aufgewachsen, meine Hündin hat sich ihrer sogar angenommen und sauber geleckt. Ich habe zwischendurch auch einen Gasthund, der recht pflegeleicht ist und mehr Respekt vor den Katzen hat als umgekehrt. Vor vier Jahren hat sich dann noch ein junger Kater in mein Haus und in mein Herz eingeschlichen. All dies war auch kein Problem. Es ist ein großes Haus vorhanden, ich arbeite von zuhause aus, bin also vorwiegend daheim, und die Katzen können rein und raus durch eine Katzenklappe. Durch die Hunde kommt natürlich auch keine fremde Katze ins Haus. Trotzdem ist eines meiner Katzenweibchen immer mal für einige Tage unterwegs, besonders im Sommer. Das andere Weibchen ist zwar viel draußen – vor allen Dingen im Sommer – kommt aber immer wieder nach Hause. Ich nehme mir auch jedes Mal die Zeit, mit den Katzen zu knuddeln und als sie noch kleiner waren, habe ich auch viel mit ihnen gespielt. Aber je älter die beiden werden, je öfter bleiben sie auch länger fort. Dinge und Situationen, die schon immer vorhanden waren und bestanden, scheinen auf einmal für sie nicht mehr so akzeptabel zu sein. Aber diese kann ich leider nun Mal nicht ändern. Mittlerweise leben die beiden Hunde, mit denen sie aufgewachsen sind, aufgrund ihres hohen Alters nicht mehr. Vielleicht ist es diese Veränderung, die ihnen zu schaffen macht – ich weiß es nicht genau. Aber ich mache mir darüber schon eine Menge Gedanken und Sorgen…..

    Antworten
  3. Ilse Laufer

    Sehr guter Artikel, aber aus eigener Erfahrung möchte ich etwas ergänzen:
    Mutterkatzen und ihre Jungen leben oft zusammen. In menschlicher Obhut, mit guter Versorgung, kann das lebenslang so bleiben, da bilden Katzen sogar Familienclans. Aber in der Wildnis hat eine Katze normalerweise ein eigenes Jagdrevier. Das kann sich mit dem von befreundeten Nachbarskatzen überschneiden, aber es ist eher selten, das mehrere Katzen zusammenleben. Es ist also ein ganz normales Verhalten, daß die Jungen aus Mutters Revier abwandern, sobald sie alt genug sind. Das kann schon mit 9 Monaten geschehen oder auch später, und es muss nicht einmal die leibliche Mutter sein, sondern auch eine kätzische Ziehmutter. Es muss auch keineswegs eine Auseinandersetzung zwischen den Katzen vorangehen. Bisweilen -aber selten- überlässt auch die Mutterkatze ihren Kindern das Revier. – Man sollte dann vielleicht darüber nachdenken, ob man die Wohnung in zwei unabhängige Katzenreviere umgestalten kann oder ob man für das Jungtier eine neue Heimat findet.

    Antworten
  4. Michaela Wagner

    Bei mir ist folgende Situation. Unsere ehemaligen Nachbarn haben 2 Katzen, die ich betreut habe in Ferienzeiten. Wir sind letztes Jahr umgezogen und die beiden Katzen besuchen uns. Der ehemalige Nachbar möchte dies nicht und hat uns mit Anzeige gedroht, wenn wir die Katzen reinlassen. Er möchte, dass wir die Katzen verjagen. Das krieg ich nicht übers Herz, da ich weiß, dass die Katzen zu wenig Zuwendung erhalten und selbst im Winter raus „müssen“. Sie werden morgens rausgeworfen und dürfen abends erst wieder rein. Sind die Tierbesitzer auf Party oder ähnliches, müssen die Katzen sogar über Nacht draussen bleiben. Die Katzen waren jetzt länger nicht mehr da, bis letzten Freitag. Sie sitzen vor meiner Balkontür und miauen. Lass ich sie rein, fallen die übers Katzenfutter her, schlingen knurrend das Futter runter. Will ich sie raustun, kratzen und beissen sie. Sie wollen nicht mehr raus und sind mittlerweilen total fressgesteuert. Ich wollte mit den ehemaligen Nachbarn sprechen. Da haben die von mir verlangt, dass ich meine Tür zulassen soll, dabei war die Tür offen zum Lüften und nicht um die Katzen reinzulassen. Ich habe selbst zwei Katzen, die bei mir rein und rausgehen. Tür zu, hieße nicht mehr lüften. Im Sommer ist sowieso immer offen.

    Antworten
    1. Bettina

      Eine Katze die zu jemanden möchte kann man nicht verjagen. Ich habe das vor zwei jahren versucht mit unserer Lilly. Ich habe ihr mit einer Wasserspritze am Katzentürchen aufgelauert, ich habe sie raus geworfen,es hat nichts genützt. Unsere Nachbarin hat sie uns schlussendlich überlassen. Grund für ihren Auszug bei der Nachbarin war ein Neuzugang in Form eines kleinen Katers.

      Antworten
  5. stephanie

    bitte erteilt euren Katzen keinen Hausarrest! wir haben selber eine Freilauf katze die uns zugelaufen ist. wir haben sie 3x mal zurück gebracht und sie wurde 3 x eingesperrt für ein paar tage, bei 33grad. die Besitzern hat wohl gedacht die katze gewöhnt sich wieder an ihr zuhause..
    jetzt haben wir sie…und sie liebt die freiheit!!! ein Teufel würde ich tun um ihr die Lebensfreude zu nehmen!!!!!!

    Antworten
  6. Maike

    Meine Eltern haben folgendes Problem. Die neu hinzugezogenen Nachabrn haben zwei Katzen. Einer der beiden ist aber seit 1 Monat fast nur noch bei meinen Eltern. Jetzt hat er sogar dort übernachtet. offensichtlich ist es den Leuten egal, wo der kleine so tagsüber ist.. Aber ich habe natürlich jetzt Angst, dass sie ihn einsperren oder sonstiges, wenn man sie darauf anspricht.

    Antworten
  7. gisela

    Habe an all die erfahrenen Katzenfrauen und -männer eine dringende Frage. Ich lebe in Spanien (im Winter nicht viel kälter als 17 Grad) in einem eigenen Haus mit grossem Garten. Mit der Zeit habe ich 6 Katzen bei mir aufgenommen. Alle von der Strasse. Meistens waren sie noch sehr klein und ich habe sie mit der Hand aufgezogen. Jetzt das Problem: ich bekomme leider plötzlich eine starke Allergie gegen Katzen (mit schwerden Asthmaanfällen) ohne Tabletten ist da nichts mehr zu machen und selbst mit den Tabletten geht es kaum noch. Ich überlege ob ich die Katzen nicht in ein Gartenhaus umsiedle, damit sie nicht mehr ins Haus kommen. Dort werde ich sie dann jeden Tag füttern. Leider ist streicheln dann auch nicht mehr erlaubt. Es sind sowieso alles Freigänger und zwei kommen sowieso nur alle paar Tage zum Futter holen und um guten Tag zu sagen. Würden die Tiere das wohl lernen, daß sie nicht mehr ins Haus kommen dürfen. Sonst muß ich alle in ein Tierheim abgeben und das wäre doch sehr traurig.

    Antworten
  8. Franzi

    Wir haben hier auch so ein Problem.

    Bis Juni letzten Jahres hatten wir selbst einen Kater, der sein Grundstück sehr energisch verteidigt hat. Seitdem er leider überfahren wurde kamen die Nachbarskatzen immer wieder mal in unseren Garten. Manche laufen nur hindurch, andere schliefen teilweise da.
    Jetzt gibt es aber eine Katze, die irgendwann anfing ins Haus zu gehen. Wir haben das am Anfang kaum mitbekommen, da die Katze echt leise ist und meine Eltern oft die Terrassentüre auf haben.

    Wir füttern sie nicht und haben es nie getan. Ich gebe zu, dass ich sie manchmal streichele, aber die meiste Zeit ignoriere ich sie. Wir haben sie auch schon aus dem Haus gejagt, aus dem Garten vertrieben, und auch Wasser eingesetzt.

    Anfangs schien die Besitzerin recht froh zu sein, dass sie weiss wo ihre Katze ist. Sie ist wohl ursprünglich weniger zuhause geblieben, da sie keinen Bock mehr auf ihre Kinder hatte. Wir dachten eigentlich auch, dass sie wieder nach Hause geht sobald die Kleinen ein neues zuhause haben… aber leider war dem nicht so. Sie läuft um unser Haus, jammert die halbe Nacht lautstark weil sie rein will, schlüpft teilweise ins Haus ohne dass wirs merken oder verhindern können (z.b. wenn wir Einkäufe rein tragen). Nun kam die Besitzerin letztens an, drohte uns mit Anwalt und wurde generell sehr ausfallend.

    Aber es kann doch keiner von uns verlangen, dass wir uns in unser eigenes Haus einsperren, nur damit die Katze ja keine Chance hat unser Haus zu betreten?

    Antworten
  9. ASTRID

    Mein Problem besteht darin dass meine Katze 4 Babys bekommen hat. Ich hatte caro letztes jahr im März mit 7 Monaten vermittelt bekommen und wusste nicht, dass sie schwanger war . Sie hat sich über viele Wochen liebevoll um die Babys gekümmert. MIT 14 Wochen habe ich zwei Babys abgegeben. Zwei leben noch bei mir. ich habe ein Haus mit grossen Garten. Jetzt verschwindet Caro ständig den ganzen Tag und schläft auch im Baumhaus. Ihr gefällt es zu Hause nicht mehr. Sie faucht nur noch die Babies an. Was soll Ich denn jetzt tun? Ich hänge an allen drei Katzen so.

    Antworten
  10. Regina Meier

    Liebe Frau Kasper, ich habe eher das Problem, dass mir eine Katze zugewandert ist.Anfangs sah sie etwas mitgeniommen aus, als sie eines Abends vor meiner Haustüre mitten in der Stadt Zürich sass. Sie strich um meine Beine, war ganz herzig und ich wurde weich und gabe ihr etwas Katzenfutter, das ich von meiner alten Katze noch übrig hatte. Dann schickte ich sie wieder an die Luft. Das ging so über Tage, ich beschloss, sie der Polizei zu bringen, damit diese den evtl. Chip lesen würde und die Besitzerin ausfindeg machen kann. und tatsächlich, sie ist gechippt und gehört einem jungen Mann, der mit ca. 15 andern Leuten in einer grossen Studentenwg lebt in der Altstadt, aber auf der rechten Limmatseite wohnt, ich aber auf der linken Limmatseite. Schon das zeigt, dass die Katze täglich einen recht langen Weg zu mir machen muss, zudem 2 mal das trambefahrende Limmatquai überqueren.
    Ich telefonierte mit dem Besitzer, der in dieser WG olebtm und er kam sie holen, 2 Stunden später stand sie schon wieder da. Obschon ich ihn inständig darum bat, die Katze 3 Tage drinnen zu behalten, machte er das nicht. in der WG sind lca. 15 junge Studiernede, wahrcheinlich ist niemand wirklih zustänid für das Tier, auf ihrem täglichen Einkaufszettel, den ich in der Küche hängen gesehen haben, steht nirgends Katzenfutter. Bei mir erscheint sie immer hungrig und ich werde dann weich und gebe ihr etwas, schicke sie aber sofort wieder auf die Strasse, ich behalte sie nie im Haus. aber schon am Morgen früh steht sie wieder da.ich werde sie einfach nicht los. sie ist sehr liebebedürftig und eine feine, anständige Katze, aber sie gehört doch jemandem, auch wenn der nicht guz zu ihr schaut, ich kann sie doch nicht einfach behalten. Ein Gespräch mit den jungen WGLeuten suche ich nicht, da mache ich mich nun lächerlich, ich bin 70. Die Katze fühlt sich offenbar wohl bei mir, in der WG wilrd immer ein Trubel sein, zudem gibt es da noch eine 2, Katze.
    Sie würden mir sehr weiterhelfen, wenn ich von Ihnen vernähme, wie ich mich verhalten muss. Also entweder fast mit dem Schuh vor der Türe wegschubsen und sie ignoieren, was ich fast nicht schaffe, oder sie kurz füttern und meistens geht sie dann von selbst, weiss allerdings nicht wohin. Denn morgen um 7 Uhr sgeht sie meist schon wieder da. Die Leute in meinem haus ärgern sich über sie, weil sie beim Hinausgehen sehr rasch hinein schlüpft und dann im Haus ist und sich auf den Stuhl legt und anfängt, sich zu putzen, ich denke, sie hat sich mich oder uns, dieses Haus, ausgesucht, weil sie in der WG keine Beachtung bekommt und sicher keiner mit ihr spielt und sie wahrnimmt. z. B. über die Weihnachtstage waren alle weg, z. B. in DL, da war die Katze einfach draussen -trotzdem: was raten Sie mir, ich muss sie loswerden. Es gibt bereits Reklamationen von Touristen, die uns läuten, eine Katze sei vor der Türe und wolle hinein. Also der langen Rede kurzer Sinn: die >Katze gehört in die Altstadt auf der andern Limmatseite, streunt aber immer da herum, schon mprgens um halb sieben konnt sie angeschlichen. Mich stresst das Ganze massiv, weil ich sie ja nicht einfach beherbergen kann, das wäre ja Diebstahl.

    Antworten
    1. eine katzen freundin

      Nehmen Sie das Büsi bei sich auf und schauen sie das sie 80 werden 🙂 und wenn nicht suchen sie ein schönes plätzchen auf dem Land für das arme Stadt Büsi. Der Typ hat das Tier wohl sehr unüberlegt angeschafft. wenn es ihm wirklich was bedeutet wird er sich bei ihnen melden. sprechen sie dan offen aus was sie sich für das büsi wünschen. so wird er es vielleicht einsehen, und es ihnen überlassen. ich denke das ist sowas wie eine mission für sie. tun sie was das herz möchte! 70 jahre sollten reichen um zu wissen das dies das beste ist was sie tun können! herzliche grüsse und viel Erfolg 🙂

      Antworten
  11. Regina Meier

    nicht mehr füttern

    Antworten
  12. Alicia

    Mein Problem ist das mein Kater (7 Jahre alt) seit einem Jahr nicht mehr derselbe ist.
    Als ich im Sommerurlaub war hat er sich ein neues Zuhause gesucht. Als ich nach einer Woche zurück kam habe ich im Garten nach ihm gerufen und er kam sofort. Ein paar Tage später, ist mir aufgefallen das er kaum zu Hause ist das hat mir ziemliche Sorgen gemacht! Seine Schwester war völlig normal! Urplötzlich stand eine Frau aus der Nachbarschaft vor mir und zeigte mir ein Bild mit meinem Kater und fragte ob das meiner wäre?! Sie erzählte mir das mein Kater sie besuchen würde er würde „nur“ im Garten am Teich liegen! Ich sagte der Frau sie soll ihn bitte nicht füttern und auch nicht ins Haus lassen und sie sagte er würde „nur“ im Garten liegen. Als er mal wieder weg war bin ich zu ihr nach Hause gegangen und wo lag er im Wohnzimmer auf dem Sofa! Ich habe ihn mir genommen und bin gegangen aber es war komisch, er ist regelrecht weg gerannt! War haben ihn immer wieder von dort weg geholt, aber er war weiter komisch und da bin ich mit ihm zum Tierarzt gegangen. Der Tierarzt meinte Körperlich ist er gesund aber es könnte daran liegen das er sauer auf mich ist weil ich im Urlaub war während es so unerträglich heiß war und er unter der Hitze gelitten hat oder das ein anderer Kater ihn ärgert! Er meinte auch das es komisch sei das er nach 6 Jahren sein Verhalten so ändert! Sein Rat war wenn es nicht besser wird, sollen wir so ein Spray kaufen wo Katzenhormone drin sind das er sich wieder wohl fühlt. Nach dem Tierarztbesuch war er urplötzlich der „alte“ er lag wie früher den ganzen Tag faul auf dem Sofa und war fast den ganzen Tag zu Hause! Seit ein paar Wochen ist er wieder anders er ist nur dann zu Hause wenn ich da bin und ein anderer Kater markiert bei mir im Keller (wo auch der Katzeneingang ist). Ich weiß nicht ob er den ganzen Tag draußen ist oder ob er wieder bei der Frau ist. Er riecht eigentlich nie nach jemand anders, aber manchmal habe ich schon das Gefühl das ich es mir einbilde, dass er nach jemand anderem riecht. Ich kann ihm kein Halsband anziehen weil er das nicht gewöhnt ist und er kann es auch nicht leiden! Jetzt ist meine Frage was soll ich tun?

    Antworten
    1. Lydia Pohl

      Mit Interesse habe ich Ihre Berichte gelesen.Unser Kater ist seit dem 16.05.2016 verschwunden und ich werde das Gefühl nicht los das er sich ein neues Zuhause gesucht hat und zwar aus dem Grund da wir ihm schon des öfteren eine Maus wieder abgenommen haben wenn er sie mit nach Hause bringt. Und so war es auch am Tag seines Verschwindens. Denn da brachte er frühmorgens eine Maus mit nach Haus die noch sehr klein war und mir deshalb auch leid tat. Ich konnte sie ihm also abnehmen. Er fraß dann noch ratzfatz seinen Futternapf leer und ist seitdem verschwunden. Mein Mann belächelt mich zwar, aber ich bin irgendwie davon überzeugt das das zum Auszug unseren Katers geführt hat. Können wir noch hoffen das er trotzdem wieder nach Hause kommt?

      Antworten
      1. Nicole Drawer

        Das, meine Liebe, wird nicht der Grund gewesen sein.

        Aber möglicherweise hat sich etwas anderes in eurem Haushalt geändert?

        Etwas. dass dir vielleicht nicht so wichtig ist, dem Tier aber erhebliche Probleme macht?

        Umzug? Neues Familienmitglied? Das kann auch ein weiteres Tier sein), mehr Lärm, weniger Streicheleinheiten.
        Die Liste ist endlos

        Antworten
  13. Wolf Humser

    In unseren Haushalt ist ein Kater eingewandert. Er miaute eines Tages vor unser Tür so lange, bis wir ihn hereingelassen haben. Sofort hat er sich einen Platz auf dem Sofa gesucht, als ob er da schon immer hingehört. Wir wollten nicht, dass er bleibt und haben ihn anfangs verjagt und kein Futter gegeben. Letztendlich wohnt er jetzt aber bei uns. Ich habe die Besitzer ausfindig gemacht und ihn dorthin getragen. Er wandert dann aber gleich wieder hinter mir her zu uns zurück. Die Besitzer haben gesagt, dass es ihnen egal ist, ob „Mauki“ bei uns bleibt. Dann konnte ich feststellen, dass sich im Garten seines alten Quartiers ein überlegener Kater breit gemacht hat ( Mauki ist schon sehr alt und nicht der grösste). Denke, deshalb gefällt es ihm zuhause nicht mehr besonders. Jetzt haben wir uns an ihn gewöhnt und sind auf diese Art und Weise auch zu einer Katze gekommen, obwohl wir nie eine anschaffen wollten.

    Antworten
  14. Feana

    Vor ca. 6 Jahren bin ich mit meinen 2 kleinen Monstern in den obersten Stock des Waldrand Hauses meiner Mutter eingezogen. Das es den beiden hier gefiel war von Jahr zu Jahr immer deutlicher, da bis auf gelegentliche Revier streitigkeiten, das Leben kaum schöner sein konnte.
    Als einer unserer Nachbarn verstarb, stand das große Grundstück mit Haus zum Verkauf. Es fand nach über 1 Jahr erst neue Besitzer, die gleich ein 2’s Haus aufstellen ließen. Während der langem Bauarbeiten, zogen alle in das bestehende Haus ein. Wir erfuhren das es eine 3 Generationen Wohn Situation sei, doch das es neben einem Hund noch andere Bewohner gab wussten wir noch nicht. Nach ein paar Wochen glaubte mein Mutter, genau wie ich, 3-4 Neue Katzen gesichtet zu haben. Dies machte sich mit Wöchentlich ansteigenden nächtlichen Kämpfen immer lauter bemerkbar, worin mein Kater meist verwickelt ist.
    Heute; ein Halbes Jahr später; ist uns nun bekannt das an diesem Tag 10 neue Katzen mit her gezogen sind! (Fast alle Findelkinder o. Adoptiert) Seitdem geht es meinem Kater zunehmend schlechter. Ein paar Monate zuvor wurde er schwer Krank; mit 40°c Fieber suchten wir den Tierarzt auf, der einige Bisse und Wunden fand und legte ihn nach der schmerzhaften Untersuchung und 2 Spritzen erstmal an den Tropf. :'( Letzte Woche gingen wir das 8′ mal seither zum Tierarzt!
    Tierliebe hin oder her … was bewegt einem soviele Tiere aufzunehmen! (Zuletzt kam noch ein 2’er Hund dazu) Nennt man solch ein Haus nicht eigentlich Tierheim!!! Ich bin so stink Sauer und traurig für die 2. Bleibt mir nur noch ein Umzug hier weg?

    Antworten
  15. Beate Nagel

    Meine Kinder haben sich eine Kater in unser Haus geholt, das Problem ist ich habe schon einen ganz tollen und lieben Kater und vor einer Woche war er auf einmal versuchen. Nach intensiven suchen haben wir ihn auch wieder gefunden und nach Hause geholt ich habe aber das Gefühl obwohl ich weiß und auch spüre das er mich genauso liebt wie ich ihn das er gehen möchte ich weiß nicht was ich tun soll wer kann mir helfen die richtige Entscheidung zu treffen ich möchte doch nur sein bestes

    Antworten
    1. Nicole Drawer

      Rede mit dem Kater.
      So, als wäre er ein Mensch

      Antworten
    2. Sara

      Hallo Beate
      Den neuen Kater wieder zurückgeben ist die beste Lösung für das Problem. Wenn neue Tiere dazukommen, sucht der Kater ein neues Zuhause, wo er leben kann, wie er es gewohnt ist. Meist irgendwo bei Nachbarn. Eine weibliche Katze sagt dem neuen Tier den Kampf an, und verjagt es meistens. Nur Jungtiere werden von der älteren Katze akzeptiert.

      Antworten
  16. Beate Nagel

    Was soll ich tun

    Antworten
  17. Cathy

    Wir haben einen kastrierten Kater und eine trächtige Katze. Unser Kater ist leider dabei abzuwandern. Letztes Wochenende ist er zwei Tage nicht nach Hause gekommen – vorher hat er sich draussen gekloppt, wir haben Ihn gehört. Die Freude war groß, hatten wir Ihn doch das ganze Wochenende gesucht. Nach 5 Tagen zu Hause ist er nun wieder flügge. Ich hoffe sehr, dass er wieder nach Hause kommt. Aber die Trächtigkeit unserer Katze scheint ihm zu schaffen zu machen. Die beiden hängen sehr aneinander. Normalerweise putzt der Kater die Katze. Jetzt zum Ende der Trächtigkeit hat sie aber keinen Bock mehr, will ihre Ruhe. Ich denke aus diesem Grund gab es draussen auch Kraach. Wir vermuten, dass ein neu hinzugezogener Kater der Vater unserer Katzenbabys ist. Unsere Katze wurde häufiger mit dem anderen Kater gesehen. Leider hat der Tierarzt sich mit dem Alter unserer Katze verschätzt (Sie ist eine Fundkatze) und sie wurde schon vor der Sterilisation trächtig. Wir freuen uns über die Kleinen, hängen aber doch sehr an unserem Kater. Normalerweise schläft er bei uns und wir hatten auch nicht vor die Kleinen zu behalten. Wie soll man das jedoch dem Kater beibringen? Hat hier jemand eine Idee zu, wenn er (hoffentlich bald) wieder kommt?

    Antworten
  18. MEPET

    Katzen sind lustig und lieben das Spielen, aber lieben auch die Ruhe sehr!
    Was Katzen nicht mögen:

    – Kindergeschrei,
    – Rauchen in der Wohnung,
    – Dauernd Besuche
    – Unruhe im Haus und Wohnung
    – Lärm
    – Aggressive laute Musik
    – Streit

    Eine Katze die in einer solchen Situation leben muss, wird bald mal verschwinden,
    falls sie kann, und ein neues, liebes, ruhiges, geborgenes Heim suchen, das ist auch richtig!
    Und man sollte ihr das gönnen. Es ist tatsächlich so, nicht jeder Mensch möchte seine
    Gewohnheiten wegen einer Katze einschränken, oder gar darauf verzichten.
    FAZIT: Dann soller er lieber keine Katze anschaffen!

    Antworten
  19. Heike

    Habe 2 katzen die ca. Jetzt 3 Monate bei mir leben , da meine Mutter weggezogen ist , und eine katze war 2 tageverschwunden und kam dann wieder ihr fell war total schwarz sah aus wie Asche “ und von der Zeit geht er nicht mehr raus er sitz auf der Fenster bank sobald ein Geräusch hört ist er sofort am fauchen und zieht sich zurück , hab ihn untersuchen lassen aber da war alles Unordnung , ich Weiß nicht was machen soll !!!!

    Antworten
    1. Sandra Süess

      Oje… Ihre Katze hatte bestimmt kein schönes Erlebnis, als sie verschwunden war. Am besten kontaktieren Sie eine gute Tierpsychologin in Ihrer Nähe, die die Situation mit Ihnen vor Ort anschauen und Ihnen sicher Tipps geben kann, damit die Katze diesen Schreck überwindet.
      Unter http://www.vieta.ch finden Sie entsprechend ausgebildete Personen.
      Viel Glück!
      Ihre KM-Redaktion

      Antworten
  20. Heike

    Finde es super das es sowas wie ein katzenmagazin gibt , da ich schon öfter rein geschaut habe und echt intressante sachen lesen konnte …….“

    Antworten
  21. Vanessa Minder

    Bei uns in der Nachbarschaft sind letzten Sommer auch 2 junge Kätzchen eingezogen. Das eine kam anfangs immer schnell zu uns auf Besuch, und hat sich dann öfters mal was vom Tisch geholt! Ist weiter nicht so schlimm! Die Katze ist jetzt jedoch öfters mal bei uns, und macht oft auch mal ein Nickerchen! Ich vermute dass es ihr bei uns besser gefällt, weil wir einen sehr ruhigen und entspannten Haushalt ohne Geschrei und lauter Musik führen, so kann Katerchen ganz ruhig und entspannt schlafen. (Ohne dauernd durch lautes Geschrei und Lärm erschrecken zu müssen.) Eine Katze merkt schnell wenn ein Familienmitglied Katzen gar nicht mag, und sie nur wegen Frau und Kinder geduldet wird!!! Freigänger suchen eben ihren Lieblingsplatz selber aus! Einsperren ist nicht richtig als Strafe und als Umerziehung! Freigänger hat man nicht für sich allein, das ist halt mal so! Wir Menschen sollten doch etwas toleranter gegenüber unseren Tieren sein!!! Unsere Nachbarn haben viele andere Hobbys und Ihr Kalender ist voller Termine, da muss man sich nicht wundern, dass Katzen abwandern! Katzen anzuschaffen nur wengen 2 kleinen Kindern, und weil es halt dazugehört, ist sicher nicht richtig, Katzen sind kein Zeitvertreib nach Lust und Laune! Wir jagen die Katze sicher nicht weg, wir haben eine Katzentüre und diese ist immer offen!

    Antworten
    1. Ernst Haft

      Ich finde es einfach den Gipfel, dass es Menschen gibt die sich tatsächlich das Recht nehmen darüber zu urteilen, dass es der Katze bei Ihr besser geht als zuhause nur weil sie dort abhängen kommt. Nur weil meine Tochter gerne bei Freunden „abhängt“ behält man sie doch nicht einfach dort?! Logo zuhause darf Mietze nicht aufs Bett… und auch nicht auf Papas lieblingssessel aber beim Nachbarn schon… logo, dann geht man halt sich den Luxus mal gönnen. WIr gehen doch auch in den Spa/Massage/Wellness oder?! Was zum Teufel soll das?! Es ist immer der Fremde Schuld, unfriendly takeover. Meiner Tochter kann ich erklären,dass sie nicht beim Nachbarn ständig in die Wohnung gehen soll weil sie dort Zältlis bekommt… meiner Katze nicht.

      Antworten
    2. Vanessa

      Kindergeschrei? Wer sagte denn was von Kindern? oder Lärm?
      Mein Freund hatte zwei Kinder die mittlerweile Erwachsen sind
      und daher kaum noch zu Besuch kommen.
      Daher hat mein Kater Tayfun auch die Kinderzimmer als Ruheort,
      zwei Zimmer für sich ganz allein.
      (den kleinen Kater Nico habe ich bewusst niemals in die Zimmer gelassen,
      damit er immer einen Rückzugsort hat, wenn er ihn benötigt)
      Ich finde es sehr unverschämt so zu Urteilen,
      ohne die genauen Hintergründe zu wissen!
      Meinen Kater geht es sehr gut,
      ich liebe meine Katzen beide sehr,
      mir kann niemand sagen ihnen würde es schlecht gehen.
      Ich kaufe gutes Futter, sie bekommen Streicheleinheiten,
      sie dürfen schlafen wo sie wollen,
      sie können kommen und gehen wie sie wollen.
      UND ich habe meine Katzen nicht wegen den Kindern geholt.
      Ich habe KEINE Kinder, im Gegenteil, mein Kater war sogar zu erst da!
      Bevor ich die Beziehung mit meinen Freund einging.
      (der Kinder hat, die aber nicht bei ihm leben!!)
      Den kleinen Kater habe ich aufgenommen und aufgepeppelt,
      weil er sonst mit seinen wenigen Wochen draußen verhungert wäre!
      Wie gesagt ich liebe meine Katerchen
      und manche Menschen wissen gar nicht was sie einen damit antun,
      einfach die Katze anderer anzufüttern und zu betutteln.
      Ich habe Tagelang geweint und gebetet das mein Schatz noch lebt!
      Klar gehen Katzen dahin wo es essen und Besonderheiten gibt.
      Wenn wir daran denken als wir kinder waren,
      sind wir auch gerne zu Freunden bei denen man vllt Konsole zocken konnte,
      oder ne extra protion Süßigkeiten bekommen haben.
      Deswegen lieben die Eltern trotzdem ihre Kindern und die Kinder ihre Eltern.
      Wenn eine Katze unterernährt ist, oder es ihr schlecht geht – kein Problem dann nehmt sie auf!
      Aber wenn die Katze bereits ein liebevolles zuhause hat
      und es ihr gut geht, dann lasst sie ihrer Familie, ihr brecht ihr sonst das Herz!

      L.G.

      Antworten
  22. Nicole Drawer

    Hallo,

    mitunter dürfen wir einfach nicht vergessen, wer wir eigentlich sind.
    Wir sind NUR Menschen, und die Katzen leben zum Teil ihr eigenes Leben.
    Wenn eine Katze/Kater nicht nach Hause kommt, kann das verschiedene
    Gründe haben.
    Wichtig ist immer die Frage: Hat der Mensch zu der Katze/Kater ein wirkliches Vertrauensverhältnis?
    Wie lange ist Katze/Kater bereits in dem Haushalt?
    Nur weil eine Katze/Kater sich streicheln lässt, heißt das noch lange nicht, das sie/es einem Menschen auch wirklich vertraut.

    Ich habe im Laufe der Jahre viel gelernt.
    Wenn ein Tier nach Hause will, aber aus irgendwelchen Gründen Angst hat, muss man erst einmal den Grund der Angst klären, bevor man das Tier nach Hause bekommt.

    Wenn sich eine Katze/Kater wohl fühlt, wird er/es auch zurück kommen.
    Also: Bevor man hier Panik schiebt, sollte man erst einmal in sich selber rein horchen!

    Antworten
  23. Nicole Drawer

    Es ist Unsinn zu sagen, nur weil man „viele Hobbys“ oder so viele „Termine“ hat, würde man den Katzen nicht gerrecht werden.
    Wenn mann sooo viel Termine und Hobbys hat sollte man sich dann auch keine Kinder anschaffen?

    Wie gesagt: Unsinn!

    Antworten
  24. Nicole Drawer

    Es gibt eine großartige Dokumentation über das gesellschaftliche Leben der Katzen.
    Ansehen! Das hilft wirkjch in vielen Bereichen weiter

    Antworten
  25. Stine Sch.

    Dieser Artikel hat mich aufhorchen lassen. Habe gegoogelt wegen meinem Anliegen. Ich bin dankbar für Rat.
    Ich habe auch eine liebe 9-jährige Kätzin, welche auch Freigang hat. Aus dem Tierheim, Schwanz damals frisch amputiert wegen Problemen bei Vorbesitzer. Sie ist eine vorsichtige Katze, ist vorsichtig mit Menschen, kommt einmal seltener Besuch, geht sie gleich ab. Ich arbeite nicht mehr, bin sehr häuslich. Wir wohnen schön in kleiner Wohnung in Aglomeration und am Waldrand mit sehr wenig Verkehr. Den Gartensitzplatz habe ich beim Einzug vor ein paar Jahren bei den 4 Stützsäulen zum oberen grossen Balkon mit einem Katzennetz versehen/eingehagt, dort hat sie ihren Katzenbaum und kann die Umgebung beobachten, später habe ich eine Holzkiste gebastelt, in welcher ich eine Sureflap-Klappe eingebaut habe, welche nun als Schleuse in den Garten dient (Balkontür hat auch Klappe). Also kann nur meine Katze rein (Vorteil: andere Katzen können nicht markieren). Die eine Seite des Netzes kann man auch öffnen und schliessen. Meine Nachbarn haben seit ca. 3 Jahren eine Katze, welche meiner Katze ekelhaft nachstellt, sobald sie sie rausgehen oder im Gärtchen sieht. Mein Büsi rennt dann fauchend weg. Ist schon Stress pur. Der Garten ist so 35-40m2 gross. Meine Katze liegt noch stets gerne in der Hängematte des Katzenbaum, ist gerne draussen, auch nachts. Nun kommt sie seit einigen Tagen erst abends nach vielen Stunden nach Hause, isst nicht oder sehr wenig. Nun frage ich mich, ob ich sie auch drinnen halten soll für eine Weile. Oder soll ich sie tagsüber drinnen halten und nachts rauslassen? Dann ist das Problem jedoch nicht gelöst. Die Nachbarskatze hält sich auch täglich in meinem Garten auf und.pinkelt stets in meine Beete, sitzt einfach da und spielt Chef. Soll ich sie mit Wasser bespritzen und sie vertreiben? Möchte jedoch den Frieden wahren mit den Nachbarn, denn das ist vor allem mit dem Herrn nicht einfach.

    Antworten
  26. Swen

    Besten Dank für euren tollen Artikel.

    Ich bin schon länger ein ruhiger Leser. Und jetzt musste mich mal zu Wort melden bzw.
    mich mal bedanken.

    Macht genauso weiter, freue mich bereits jetzt schon auf die nächsten Artikel

    Antworten

Ihre Meinung interessiert uns – Kommentar schreiben


Name (erforderlich)

Webseite