Spielzeug: Wer rastet, der rostet

Ob allein oder gemeinsam, ­mental oder körperlich – Stubentiger ­wollen beschäftigt werden. Damit das ­gelingt, bietet der Handel ­diverse ­Spielzeuge. Nur, welches ist das ­richtige?

Text: Daniela Poschmann

Katze oder Kater? Jung oder alt? Wohnung oder Freigang? Was die Katze braucht, und was ihr Spass macht, ist individuell und hängt von ihrem Charakter und -ihren Lebensumständen ab. Schliesslich verhalten sich Männchen anders als Weibchen, Wohnungs-katzen haben mehr Bewegungsdrang als Freigänger, und -während Kitten gerne toben und jagen, sind Senio-ren eher für Geschicklichkeits- und Strategiespiele zu haben. Und sowieso geht es in der Katzenwelt selten -pauschal zu. Daher raten Helena Dbalý und -Stefanie Sigl in ihrem Werk «Das Spielebuch für Katzen», sich bei der Auswahl der Spiele nach seiner Katze zur richten. Beobachten Sie Ihre Katze». Ist sie eher eine geduldige Tüftlerin oder eine rasante Jägerin?

Bei all dem Eigensinn gibt es aber auch Gemeinsamkeiten: Zum Ausleben ihrer natürlichen Bedürfnisse brauchen Katzen artgerechtes Spielzeug, mit dem sie sich alleine oder zusammen mit ihrem Zweibeiner beschäftigen können. Denn anders als Hunde haben sie sich im Laufe ihres Zusammenlebens mit dem Menschen kaum verändert. Wie ihre wilden Vorfahren sind sie noch immer kleine Raubtiere, die am liebsten mit all ihren Sinnen ständig auf der Pirsch sind. Und bevor dieser Aktivismus ein zerkratztes Sofa oder andere Opfer hervorbringt, sollte er umgelenkt werden. Daher gibt es Spiele für jeden Geschmack, darunter Tunnel, Rennmäuse, Schienen, Angeln, Laufräder und Apps. Getreu nach dem Motto: Wer rastet, der rostet.

Feste Spiel- und Pausenzeiten  

Darüber hinaus stärkt das gemeinsame Spielen die Bindung zwischen Vier- und Zweibeiner enorm. Dbalý und Sigl empfehlen, auf feste Spielzeiten mit einer Höchstdauer von einer halben Stunde zu achten, da Katzen Rituale und geordnete Tagesabläufe lieben. Zwischendurch -die eine oder andere Pause einlegen. (…)

Den ganzen Beitrag können Sie im SKM 4/22 lesen.

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