5. Dezember, 2011 |
Hannelore Büchner-Mack
Sibirische Katze – Die Naturrasse aus Russland
Nach der Maine Coon und der Norwegischen Waldkatze stelle ich Ihnen nun die «Sibirskaja Koschka» vor, wie sie in ihrem Heimatland seit eh und je genannt wird. Für den wenig Katzeninteressierten sehen sie alle nahezu gleich aus, und auch vielen Liebhabern und sogar Züchtern fällt es oft schwer, eine eindeutige Rassenzugehörigkeit zu erkennen. Stellt man jedoch standardgerechte Tiere der einzelnen Rassen nebeneinander, dann treten doch erhebliche Unterschiede zutage. Um auch eine namentliche Trennung zu verdeutlichen, wurde aus der ehemals Sibirischen Waldkatze 1991 die Sibirische Katze.
Text: Hannelore Büchner-Mack
Die Geschichte – Die Sibirische Katze zählt zu den natürlich entstandenen sogenannten Naturrassen und wurde urkundlich bereits vor über 1000 Jahren erwähnt.
Sie stammt aus den unwirtlichen sibirischen Weiten Russlands, wo sie nur dank ihres extrem dichten Fells überleben konnte. Wo ihre Vorfahren genetisch zu suchen sind, darüber sind sich die Wissenschaftler nicht einig. So gehört angeblich die Kaukasische Wildkatze und nicht die afrikanische Wildkatze zu den Ursprüngen. Letztere ist unzweifelhaft die Stammmutter unserer europäischen Hauskatzen und nicht wenige Forscher sind davon überzeugt, dass auch in den Sibirischen Katzen ihre genetischen Merkmale zu finden sind. Unter diesem Namen tauchten sie übrigens 1895 erstmalig im Dresdner Zoo auf.
Obwohl es sich bei diesen Katzen also keineswegs um eine «neue» Rasse handelt, muss sie doch noch als relativ jung eingestuft werden. Eine gezielte Zucht mit Stammbuchschreibung gibt es nämlich erst seit Ende der siebziger Jahre. Von dort gelangten vereinzelt einige Exemplare zu Zuchtzwecken in die ehemalige DDR und in den Ostblock. Mit der Öffnung der Grenzen trat sie den Weg in den Westen Europas an. (…)
Lesen Sie den ganzen Artikel von Hannelore Büchner-Mack im aktuellen Katzen Magazin 6/2011.









